Langfristig beste Lösung für die Altstadt gesucht - und gefunden (Update)
Nun soll es schnell gehen! Nachdem die Verlegung der Fernwärmeleitungen begonnen hat, möchte die Stadtverwaltung nach deutlichem Drängen der Politik kurzfristig nach den Verlegungsarbeiten auch die neue Pflasterung direkt beginnen.
Zunächst ist überlegt worden, die Straßen provisorisch zu schließen. Erst nach Abschluss der Fernwärmebauarbeiten hätten dann mit einem großen Wurf die Pflasterarbeiten begonnen. "Wir freuen uns über die Absicht der Stadtverwaltung, nunmehr beides parallel anzugehen", erläutert Frederick Büscher und ergänzt: "Unsere wunderschöne historische Altstadt muss nach den langwierigen Tiefbaumaßnahmen möglichst schnell wieder ein Anziehungspunkt für alle Besucherinnen und Besucher werden." Damit dies so bleibt, setzt sich die CDU-Fraktion für eine lang haltende Verlegevariante ein, die keine Nachbesserungsarbeiten nach ein paar wenigen Jahren benötigt. Ein Beispiel dazu bietet der Marktplatz und die Straße Im Ort. Bereits seit mittlerweile 8 Jahren liegt dort das Pflaster und hat sich deutlich bewehrt. Ob bei der Pflege, oder auch bei der Instandsetzung treten kaum erhöhte Folgekosten auf. "Gerade jetzt, nach Erneuerung des gesamten Untergrundes mit allen Ver- und Entsorgungsleitungen, bietet sich eine solch lang haltende Lösung an", ergänzt Dirk Schellhammer. Zudem beinhaltet der unten verlinkte Antrag der Fraktion zwei Einsparpotentiale. Die zusätzliche Aufnahme der "Volksbank-Plaza" sowie eine zusätzliche Einfahrt am Parkplatz am Freckenhorster Tor in die Gesamtplanung ist nach Ansicht der CDU-Fraktion entbehrlich und kann eingespart werden.
Update:
In der Ratssitzung am 20.02.25 schloss sich nunmehr eine Mehrheit den Argumenten der CDU für eine geschlossene Bauweise an. Die Entscheidungen zur Gestaltung des Freckenhorster Tores wurden zurückgestellt. Die Volksbank-Plaza soll nur bei einer 100% Kostenenübernahme des Flächeneigentümers erfolgen.