CDU Stadtverband Warendorf

Baumschutzsatzung auf dem Prüfstand

Überreglemtierung vermeiden!

„Überreglementierung führt in die falsche Richtung“, erläutert Heinz-Bernd Große Beckmann und ergänzt: „Anstatt die Regeln immer enger zu schnüren, sollten wir vielmehr Werbung für eigenes Engagement machen.“

Bürokratieabbau fordern und weitere Regeln und Hemmnisse aufbauen passt nicht zusammen. So wird laut Aussage der Verwaltung der bisherige Stellenanteil für die Umsetzung einer erweiterten Baumschutzsatzung nicht ausreichen. Im letzten Umwelt- und Mobilitätsausschuss stand eine Verschärfung der Baumschutzsatzung auf dem Programm und soll in der Ratssitzung am 20.02.25 verabschiedet werden. „Wann tritt die neue Baumschutzsatzung in Kraft?“ erfragten mehrere Bürger bereits beim Ratsmitglied Dirk Schellhammer, um zu erfahren, ob sie ihren Baum noch dieses Jahr fällen müssen, um nicht in Zukunft einen Gutachter beauftragen zu müssen.  Was eine Verschärfung der Baumschutzsatzung bewirken kann, erläutert Dirk Schellhammer: „Bevor die Bäume einen zu großen Stammumfang erreichen, werden sie vorsorglich abgeholzt. Genau diesen Effekt könnte die laufende Diskussion, aber auch die Verschärfung der Baumschutzsatzung erzeugen.“ Alfons Havelt aus Vohren setzt daher auf das Engagement jedes Einzelnen: „Jedes Jahr im Herbst erfreut sich die Obstbaum-Aktion der Stadt Warendorf und des Kreises Warendorf eines starken Zuspruchs. Jeder Interessierte kann dabei günstig Obstbäume mit fachmännischer Pflanzanleitung beim Bauhof erwerben. Unzählige Bäume wurden so bereits im Stadtgebiet ohne großes Aufsehen gepflanzt. Genau dieses Engagement sollten wir unterstützen und fördern. Bevor wir über neue Regeln diskutieren, sollten wir genau diese Förderung von Obstbäumen auch auf Laubbäume ausweiten.“ „Wir werden als CDU-Fraktion auch im Rat am 20.02.25 den Vorschlag der Verwaltung ablehnen. Die bestehenden Regelungen in der Stadt Warendorf sind ausreichend“, kündigt Frederik Büscher als Fraktionsvorsitzender an.